Unser patentierter POLDI Saug-Eingang
- entwickelt in Zusammenarbeit mit unseren Kunden
- neigt den A-Eingang leicht nach unten
Vorteile:
1. Abhängig von der Plattenhöhe beim Wettkampf und der Leichtgängigkeit der Storz-Dichtungen am Pumpeneingang (leicht = was ja für das kuppeln gewünscht ist), kann es dazu kommen, dass nach dem Kuppeln oben ein Spalt zwischen beiden Dichtungen entsteht. Die gefüllte A-Länge hat ja ein Gewicht, das den Schlauch nach unten kippt. Durch diesen Spalt kommt Luft in die A-Länge und die Pumpe saugt nicht richtig an bzw. fördert erst ein Wasser-Luftgemisch nach vorn. Zu merken daran, dass der TS-Motor zwar gut losdreht, aber kein richtiges Wasser fördert und das die Strahlrohrläufer keinen vernünftiges Strahlbild haben. Die Dichtungen ziehen sich zwar dann im Betrieb zusammen, aber die entscheidende Sekunde für eine gute Zeit ist weg.
2. Das Ankuppeln wird erleichtert, da der Schlauch nicht mehr hoch gehoben und in waagerechte Position gebracht werden muss. Für geübte Maschinisten ist das Knicken zwar kein Problem, aber auch diesen passieren hin und wieder Fehler. Soviel Versuche hat man beim Wettkampf ja nicht.
3. Die Entlüftung des Schlauches wird verbessert. Zwar wird der Abstand beim "Einhängen" zwischen beiden Kupplungen geringer (ein Einhängen wie bisher ist nicht möglich), aber um schnell zu fördern muss die Energie des Wasserschwalls bzw. die Trägheit der Wassersäule ausgenutzt werden! Das bedeutet, dass ein Einhängen wie bisher, sowieso nur zweite Wahl ist. Wer trotzdem weiter einhängen möchte, mit einer kleinen Modifikation an der A-Kupplung pumpenseitig in Form einer kleinen Kuhle im unteren Knaggenbereich ist es wieder möglich und das Ausnutzen des Wasserschwalls auch. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten(Siehe unten)
4. Das Produkt wurde vor allem für ein einfacheres Ankuppeln entwickelt. Ein dreijähriges Kind kann damit die A-Länge einkuppeln. (Test wurde durchgeführt!). Es ist sogar möglich die eingehängte Sauglänge samt Wasser mit einer Hand anzukuppeln (auch ohne Bärenpranken), da ja nur ein leichtes kippen der Kupplung nach oben und drehendes heranführen notwendig ist. Ein Schlauchknicken entfällt. Auch sehr schön zu bewerkstelligen mit den harten originalen A-Längen!!!
Nachteile:
Wie bei allem gibt es nicht nur Vorteile. (Sammlung einiger Bedenken unserer Kunden)
1. "Das Einhängen geht nicht mehr" ==>Das Einhängen muss etwas anders gestaltet werden (Kuhle in Storzkupplung), dann geht es sogar besser als vorher.
2. Das von einigen wenigen Mannschaften benutzte mit den "Knien ansetzen" wird erschwert, kann aber durch eine andere Bewegung erfolgen. Der Vorteil dieser Mannschaften ist dann natürlich weg.
3. "Die Sicht zum Wasserschwall wird eingeschränkt" ==> Wer noch Zeit hat zum Wasser zu gucken, ob es da ist, verschenkt Förderzeit. Wenn es nass wird, ist es da und dann muss gestartet werden.
4. "Ich bekomme das Kuppeln nicht mehr hin" ==> Die Kuppel-Technik muss etwas angepasst werden. Für Leute wo es noch nichts eingeschliffen ist, funktioniert es besser, als für langjährig trainierte Maschinisten.
5. " Ich kann nicht mehr richtig entlüften" ==> Das Entlüften funktioniert genauso wie sonst auch. Die Luft geht nicht in den Pumpenkörper sondern seitlich an beiden Storz-Kupplungen vorbei. Es muss nur im richtigen Moment angekuppelt werden. Das Entlüften geht jetzt sogar besser, da das Kuppeln einfacher geht. Somit kann der Maschinist sich mehr trauen und muss nicht schon vor dem Entlüften ankuppeln, nur um keinen Fehler zu machen.
Einbau:
Der Poldi wird zwischen Storz-A-Kupplung und Pumpeneingang geschraubt, die eigene A-Kupplung kann weiter verwendet werden (Einhänge-Kuhle einarbeiten). Mit verschiedenen Dichtungsstärken wird die Position eingestellt.
- verwendbar im Einsatz aber auch im Feuerwehrsport
- verschiedenstarke Dichtungen werden mitgeliefert, damit die genaue Position eingestellt werden kann
- es wird keine A-Kupplung mitgeliefert
Testprobe:
Zum Probieren unter ähnlichen Verhältnissen kann man folgenden Versuchsaufbau machen. Unter die ZL1500 vorn am Anfang der Kufe eine 4cm Dachlatte unterlegen, hinten am Ende der Kufe mit 22cm unterfüttern, dann sollte vorn die A-Kupplung ca. 41cm obere Höhe haben. Das wäre die Neigung. Zusätzlich kann jetzt noch eine Wettkampf-Plattenhöhe von 5-7cm simuliert werden womit die Höhen z.B. 4+5, 22+5 und 41+5 wären. Somit kann jeder vorher probieren, welche Ankuppel-Möglichkeiten sich für jeden ergeben.
Mögliche Technik: A-Länge unten Einhängen (Einhänge-Kuhle), Sitzposition auf Bedienerseite( Schlauch muss ja nicht mehr hochgehoben werden), wenn Wasser kommt (gut zu sehen, da Sicht seitlich auf Schlauch), mit linker Hand ankuppeln(leichte Kippbewegung mit gleichzeitiger Drehung) und mit rechter Hand Starttaster sowie Gas geben drücken. Und ab geht die Post.